2026

Liebe Therese
Es werden 15 Jahre Geschichte – im Sommer 2026 – seit Belorma entstanden ist. Heute sind wir Belorma – die Bestatterinnen. Heute erreicht unsere Art in diesen Ausnahmesituationen begleitend und ausführend da zu sein, weite Kreise. Belorma wird wahrgenommen und in diesen Momenten gerufen.
Mit den ersten überzeugten Schritten von der Wichtigkeit des «Wie» des Abschiedes ist Belorma zu einem einzigartigen, wertvollen Angebot gewachsen.
Dankbarkeit schwingt in den Herzen der beiden Gründerinnen Barbara und Madlen – für Begegnungen, die wir geschenkt erhielten, erhalten werden und grosse Wertschätzung den Teamfrauen gegenüber, die in diesen Begegnungen so achtsam wirken. Welch schönes Geschenk!
Eine der grossen Lebensveränderungen erfahren wir alle dann, wenn wir ins Pensionsalter kommen. Barbara und ich werden im Frühling 2027 so weit sein.
Therese, weisst du noch als ich dir im letzten Brief von den Gedanken der Zukunft erzählte? Jetzt ist es so weit.
Wir übergeben unsere Ideologie, das wertvolle «Belorma» in die Hände der nächsten Generation, wohl überlegt, gut vorbereitet, wissend um gebündelte vielfältige Kompetenzen und innerer Haltung – wir sind rundum zufrieden – und wissen in unseren Herzen, dass Belorma in die Zukunft getragen wird.
Nach bald 15 Jahren dürfen wir unsere Vision und Mission hier für alle hinterlegen. Mit diesen Werten leben wir Belorma.
Therese, danke dir für deinen Glauben und das Vertrauen in Belorma. Es wird alles weiterwachsen. Wir sehen uns.
Vertrauen
Mit Dankbarkeit
Die Hände öffnen
Neues wird Platz finden
Zukunft
2023

Liebe Therese
Wie die Zeit vergeht – immer schneller, je älter wir werden. Das hat mir schon vor langer Zeit eine bald 100jährige Frau verraten. Langsam begreife ich es und merke, wie recht sie hatte.
Belorma ist inzwischen schon im 12. Jahr! Barbara und ich haben uns in diesen zwei Jahren mit der Zukunft auseinandergesetzt, uns professionell beraten lassen und für Belorma eine stimmige Form gefunden. Frauen in unserem Team übernehmen neue Aufgaben und Rollen. Ein Teil unserer Überlegungen für die Zukunft, damit Belorma irgendwann auch ohne uns weiterwirken wird.
Die gefüllte Schale enthält auch «Verantwortung» übernehmen. Was entstanden ist konnten wir nicht erahnen. Im 10. Jahr durften wir unsere Schale überfliessen lassen. Es ist spürbar, was zum Wachsen und Gedeihen kommt. Es fliesst in feine Ritzen, der Inhalt der Schale. Wir werden oft gefragt, was denn anders ist bei Belorma. Wie soll ich dir das erklären? Unser Auftreten, unser Raumschaffen, mit Frauenhänden und Herzen wirken, den Ursprung von Belorma mit uns tragen, echtes Dasein, Sorge tragen – Dankbarkeit, kurze Zeitabschnitte des Dazugehörens, miteinander Boden schaffen, Kraft der Erfahrungen, nicht übers Ziel hinaus schiessen wollen?
Wir haben Anfangs Juli neue Räumlichkeiten in Root bezogen. Neu findest du uns an der Luzernerstr. 23, 6037 Root – komm vorbei, unsere Türe steht offen, wenn jemand von uns da ist.
Ich freue mich auf unser Wiedersehen!
Wege
Zusammen gehen
Mit Mut – Überzeugung
Vertrauen und grosser Dankbarkeit
Weitergehen
2021

Liebe Therese
Es ist längst an der Zeit, uns bei dir zu melden. Wie geht es dir, was alles hat sich in deinem Leben ergeben? Grosskinder, die dir dein Herz wärmen?
Weisst du noch als wir dir von Belorma erzählten, von dem Wunsch, «anders» Abschied nehmen zu können, Bilder schaffen und schenken, die gut tun, die heilsam sind? Jetzt ist Belorma 10 Jahre alt! Die Schale reich gefüllt.
Wir dürfen aus ihr schöpfen und verschenken – mit der Gewissheit, immer wieder zu erhalten. Belorma ist zwar ein Unternehmen, das nach Wirtschaftlichkeit verlangt. Jedoch ist es uns gelungen, den Ursprung zu wahren und gedeihen zu lassen. Belorma, mit Frauen, die genau wie wir diese Wurzeln im Herzen tragen – ein Unternehmen mit Frauenhänden!
Miteinander tragen wir Sorge, jedem Daseinsende Wertschätzung zu schenken. Wertschätzung ist Aufmerksamkeit, darf Zeit einnehmen, lässt Raum des Abschiedes entstehen, lässt persönliche Formen des Abschieds wachsen.
Ja, liebe Therese, wir sind dankbar für diese gefüllte Schale, die nun überfliesst, schenkt und wir daraus schöpfen dürfen.
Auf bald – komm vorbei, unsere Türen sind offen.