Bestattungen in Frauenhänden schenken spezielle Momente und Feinheiten. Alle Frauen in unserem Team sind in pflegenden und unterstützenden Hauptberufen tätig. Das soziale Wirken ist uns beruflich wie privat wichtig.
Als Bestatterinnen bieten wir achtsam und behutsam Beratung und Begleitung für alle notwendigen Schritte in einem Todesfall. Wir legen Wert auf das ‚wie‘ des Abschiedes und geben diesem Moment den nötigen Raum und Zeit.
Die Geschäftsführerinnen

Martina Appert
«Zeit haben, Zeit geben, miteinander aushalten, im veränderlichen Prozess des Loslassens und Einlassens sein, der achtsame Umgang und vieles mehr sind für mich nach dem Versterben eines Menschen sehr wichtige Momente im Abschiednehmen.»
Während meiner Tätigkeit als Pflegefachfrau und Bäuerin habe ich immer gerne Menschen, Tiere und Pflanzen in ihrem Prozess achtsam und unterstützend begleitet. Die Menschen vor allem auch bei ihren letzten Schritten im irdischen Leben.
Mit Belorma hatte ich die erste Begegnung beim Wirken als Pflegefachfrau. Ich erlebte und wurde zugleich miteinbezogen, wie sie mit Verstorbenen und deren Angehörigen umgehen. Das hat mich berührt.
Zeit haben, Zeit geben, miteinander aushalten, im veränderlichen Prozess des Loslassens und Einlassens sein, der achtsame Umgang und vieles mehr sind für mich nach dem Versterben eines Menschen sehr wichtige Momente im Abschiednehmen. Jedes Abschiednehmen ist anders. Dies darf ich bei und mit Belorma leben. Danke.
Um bei mir anzukommen bin ich gerne in der Natur in Form von Wandern, Laufen, Gartentätigkeit oder mit liebevollen Menschen zusammen.
Lebensgeschichten
loslassend, Dankbarkeit
im Prozess sein
achtsam, vertrauend geführt sein
Geschenk

Martina Heer
«Ich bin dankbar, dass ich bei Belorma mitwirken kann und meinen Teil dazu beitragen darf, Angehörige beim Abschiednehmen behutsam zu begleiten und den Verstorbenen mit Würde ihre letzten Dienste zu erweisen.»
Das Leben führt mich immer wieder an die richtige Stelle. Von meinem ursprünglichen Beruf als Primarlehrerin hat mich mein Weg zur Sozialen Arbeit und schlussendlich zur Sozialpädagogik geführt. Seit nun fast zehn Jahren bin ich in der stationären Kinder- und Jugendarbeit tätig. Vor drei Jahren erhielt ich die Möglichkeit beim Aufbau eines neuen Wohnangebotes für Jugendliche und junge Erwachsene mitzuwirken und als Standortleitung tätig zu sein.
Der gemeinsame Nenner all meiner beruflichen Stationen ist die Zusammenarbeit und das Engagement mit und für Menschen. Menschen begleiten, anleiten, führen, gemeinsam etwas erschaffen, sind vielfältige, bereichernde und gleichfalls herausfordernde Tätigkeiten, die in mir immer wieder auf`s Neue mein inneres Feuer entfachen.
Die Themen Sterben und Tod begleiten mich seit meiner Kindheit. In meiner Erinnerung durfte ich schon früh teilhaben am Sterbeprozess naher Verwandter. Eine Erfahrung, die mich lehrte, dass Sterben und Tod zum natürlichen Kreislauf des Lebens gehören.
Die Wichtigkeit des Abschiednehmens, des würdevollen Umgangs mit Verstorbenen wurde mir vorgelebt. Ich bin dankbar, dass ich bei Belorma mitwirken kann und meinen Teil dazu beitragen darf, Angehörige beim Abschiednehmen behutsam zu begleiten und den Verstorbenen mit Würde ihre letzten Dienste zu erweisen.
Das Zusammensein mit Menschen prägt auch mein Privatleben. Meine Partnerschaft, Familie und Freunde sind mir das Wichtigste, meine Energiesäulen und der Ausgleich zum manchmal hektischen Berufsalltag. Ich bin gerne in der Natur unterwegs – sei es joggend, wandernd, auf dem Velo oder einfach sitzend und staunend.

Sabine Murer-Heer
«Die Einsätze für Belorma und das Begleiten von Menschen in schwierigen Situationen sind für mich sehr eindrücklich und berührend.»
Ich darf Belorma seit der Gründung im Jahr 2011 begleiten. Als ausgebildete Buchhalterin konnte ich anfangs im Hintergrund Unterstützung im kaufmännischen und buchhalterischen Bereich bieten.
Madlen und Barbara schenkten mir das Vertrauen, dass ich als Quereinsteigerin immer häufiger auch im Todesfall begleiten durfte. Die Einsätze für Belorma und das Begleiten von Menschen in schwierigen Situationen sind für mich sehr eindrücklich und berührend.
Die würdevolle Pflege und Einbettung der Verstorbenen, die Achtsamkeit in der Begleitung der Angehörigen, wie Abschied genommen wird, die in der täglichen Arbeit gelebte Belorma-Philosophie, fasziniert mich und deckt sich mit meinen persönlichen Wertvorstellungen.
Mit dem Thema Sterben und Tod setze ich mich seit meiner Jugend auseinander. Vor einigen Jahren habe ich die Ausbildung zur Sterbebegleiterin absolviert.
In den letzten 30 Jahren habe ich neben meiner Familienzeit im Bereich Steuern und Buchhaltung gearbeitet.
Der Wunsch mich mehr für Belorma zu engagieren, ist in all den Jahren gewachsen und so arbeite ich seit dem 1. Januar 2023 in einem grösseren Teilzeitpensum bei Belorma im Leitungsteam mit.
Energie tanke ich in meiner Freizeit in der Natur: in meinem Garten, auf Wanderungen und Velotouren.
Die Gründerinnen
«Die Veränderung einfädeln, bedeutet viele gemachte Erfahrungen, Wissen und Haltungen weiterschenken, damit Belorma in einem immerwährenden Prozess am Schwingen bleibt.»

Madlen Heer
«Das Wie des Abschiedes ist uns allen wertvoll und wichtig. Auch wir werden einmal Abschied nehmen.»
Beruflich habe ich mich in verschiedenen sozialen Bereichen engagiert. Die Vielfalt der Menschen fasziniert, wundert und fordert mich seit jeher. Das miteinander Wirken im Team für verschiedene Gruppen von Menschen empfinde ich als bereichernd und hat mich über viele Jahre begleitet. Das Leiten und Führen einer Institution gehörte über 15 Jahre zu meinen prägenden Aufgaben. Lösungen entstehen lassen, aushalten und die Kraft des gemeinsamen Wirkens sind mir wichtige Elemente im Miteinander.
Als Teil des Teams Belorma engagiere ich mich für das offene Nachdenken über die Endlichkeit und das Sterben.
Mit dem Sterben bin ich privat seit meiner Kindheit, beruflich mehrere Jahre konfrontiert. Die Überzeugung, dass es wichtig ist, Abschied zu nehmen hat sich dadurch für mich stark geprägt. Zusammen mit dem ganzen Belormateam bringen wir einen grossen Schatz an Erfahrungen, Wissen, sozialen Kompetenzen und Mut auf Unbekanntes mit. Das Wie des Abschiedes ist uns allen wertvoll und wichtig. Auch wir werden einmal Abschied nehmen.
Für meine eigene Balance sind mir meine Partnerschaft, Familie und Freunde wichtig. Ich bin gerne in der Natur unterwegs und lasse mich auf Inspirierendes ein.

Barbara Karner-Küttel
«Ich habe erfahren, wie wichtig die Begleitung und Unterstützung in der Phase des Sterbens für alle Beteiligten ist und wie hilfreich es sein kann, in diesen Momenten Raum, Zeit und Sicherheit zu vermitteln.»
Nach der Familienzeit mit drei erwachsenen Söhnen und als Geschäftsfrau startete ich einen neuen Abschnitt in meinem Leben. Die Ausbildungszeit zur Pflegefachfrau DNI führte mich auch zum Thema Sterben, Verlust und Trauer. Diesen Prozess habe ich jeweils als eine intensive Angelegenheit für die Sterbenden und deren Angehörigen erlebt. Ich habe erfahren, wie wichtig die Begleitung und Unterstützung in dieser Phase für alle Beteiligten ist und wie hilfreich es sein kann, in diesen Momenten Raum, Zeit und Sicherheit zu vermitteln. Der Wunsch, mich für diese Aufgaben zu engagieren ist stets gewachsen. In der Zusammenarbeit mit Madlen haben wir uns zum Ziel gesetzt, alle unsere Erfahrungen, unser Wissen und unsere Fähigkeiten für Belorma einzusetzen.
Heute lebe ich wieder in meiner Heimatgemeinde Root und geniesse gemeinsame Zeiten mit der Familie und Freunden. Die Natur und die Bewegung sind meine Energiequellen. Ich bin ein humorvoller Mensch, der Begegnungen mit Menschen liebt.
Das Team
Wir durften in den vergangen Jahren stetig unser Team an Frauen, die engagiert, mit Herz und Überzeugung für Belorma mitwirken, erweitern. Gerne stellen wir sie Ihnen vor:

Edith Bucher
«Das Begleiten von Trauernden, Beistehen im Schmerz des Loslassens, zusammen mit Angehörigen ihre Liebsten würdevoll kleiden und in den Sarg einbetten wie auch bei Bedarf weitere Schritte zur Beerdigung planen – das gefällt mir besonders und bereichert mich ausserordentlich»
Meinen Beruf als Pflegefachfrau auf der Intensivstation liebe ich und übe ihn mit Stolz aus. Dabei erlebe ich immer wieder neu eine enorme Vielfalt im Alltag. Die Mischung zwischen Menschen pflegen, begleiten, motivieren und psychologisch fordernden Gesprächen, zusammen mit viel Handwerk in der Medizintechnik macht mir Spass und bereichert mich.
Als wunderbare Ergänzung erhalte ich durch die Einsätze der das Mitwirken bei Belorma einen zusätzlichen Aspekt, der auf einer Intensivstation so nicht möglich ist. Nämlich: Weitergehen mit den Angehörigen von Verstorbenen. Das Begleiten von Trauernden, Beistehen im Schmerz des Loslassens, zusammen mit Angehörigen ihre Liebsten würdevoll kleiden und in den Sarg einbetten wie auch bei Bedarf weitere Schritte zur Beerdigung planen. Dabei die wertvolle Zeit zu haben, die es benötigt, das gefällt mir besonders und bereichert mich außerordentlich, darf ich bei Belorma ganz besonders erfahren.
Als Ausgleich genieße ich viel Zeit in der Natur, in den Bergen, auf dem Bike, den Tourenskis, pflege meine Partnerschaft, singe und musiziere mit meinen Schwestern und Freunden.

Susana Castellanos
«Die bewusste Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens hat mir vor Augen geführt, wie wertvoll jeder einzelne Moment ist.»
In meiner Haupttätigkeit unterstütze ich Menschen mit Hörproblemen durch den Einsatz von Hörsystemen, was mir eine besonders einfühlsame und respektvolle Herangehensweise im Umgang mit den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen ermöglicht. Die Fähigkeit zuzuhören und auf individuelle Bedürfnisse einzugehen, fliesst auch in meine Arbeit im Bestattungswesen ein.
Mein Weg in den Bestattungsberuf ist aus persönlichen Erfahrungen mit Abschied und Verlust entstanden. Diese Begegnungen haben mir eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig ein würdevoller, respektvoller und liebevoller Umgang mit dem Tod ist – sowohl für die Verstorbenen als auch für ihre Angehörigen.
Die bewusste Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens hat mir vor Augen geführt, wie wertvoll jeder einzelne Moment ist. Daraus ist in mir der Wunsch gewachsen, Menschen in dieser besonderen Lebensphase mit Ruhe, Mitgefühl und Aufmerksamkeit zu begegnen und sie auf diesem Weg unterstützend zu begleiten.
In meiner Teilzeit-Tätigkeit im Belorma-Team bin ich sehr dankbar, ein Teil dieses wertvollen und engagierten Teams sein zu dürfen. Die Zusammenarbeit erfüllt mich mit großer Wertschätzung, und ich empfinde es als etwas Besonderes, in einem Umfeld tätig zu sein, in dem Professionalität und Menschlichkeit Hand in Hand gehen.
Meine Kraftquelle finde ich vor allem zu Hause, bei meinen Liebsten, in der Natur, beim Wasser – meinen Lieblingselement – und durchs Yoga. Diese Momente der Ruhe und der Verbundenheit mit mir selber schenken mir die Energie und Gelassenheit, die ich für den Alltag brauche.

Margrit Epli-Manetsch
«Für mich ist es wichtig, die Belorma-Philosophie zu leben und den verstorbenen Menschen einen würdevollen und respektvollen Abschied zu geben.»
Mein Name ist Margrit Epli und ich lebe mit meiner Familie in Buttisholz. Als Pflegefachfrau im Hospiz Zentralschweiz, Bestatterin und Mitglied des Care-Teams des Kantons Luzern habe ich täglich mit dem Tod zu tun. Schon seit früher Kindheit hat mich das Thema Sterben und Tod fasziniert.
Hauptberuflich bin ich im Hospiz Zentralschweiz als Pflegefachfrau tätig. Dort war ich von Anfang an, d.h. schon in der Planungsphase, mit dabei.
Ich hatte das Glück, auch seit der Gründung im Jahr 2011 Mitglied des Belormateams zu sein und mit grossartigen Frauen diesen Weg gehen zu dürfen. Belorma ist wie ein wichtiger Teil von mir geworden, ist fest in meinem Herzen verankert. Für mich ist es wichtig, die Belorma-Philosophie zu leben und den verstorbenen Menschen einen würdevollen und respektvollen Abschied zu geben, z.B. in dem wir sie mit Achtsamkeit bereit machen und in den Sarg betten. Bei diesem Prozess spielen auch Angehörige und Freunde eine wichtige Rolle, indem wir sie daran teilhaben lassen. Oder indem wir uns genug Zeit für diesen wichtigen Prozess nehmen. Das gute Miteinander, das unser Team auszeichnet, gibt mir eine grosse Zufriedenheit.
Als Ausgleich zu den anspruchsvollen Aufgaben geniesse ich das Familienleben und die Natur.
Meine tägliche Arbeit in allen Bereichen erfüllt mich mit Stolz, Befriedigung und Freude.

Andrea Meier-Heer
«Die Begleitung und Betreuung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, das Leben zu bejahen und den Tod als Teil des Lebens zu akzeptieren.»
Schon früh war mir klar, dass mich die Pflege und Betreuung kranker Menschen interessiert. So habe ich meinen Bürojob mit der Ausbildung als diplomierte Pflegefachfrau getauscht. Meinen Beruf konnte ich auch in der Zeit als Familienfrau in einem kleinen Pensum weiterführen. Dank der Unterstützung meines Ehemanns und meiner Familie wusste ich unsere drei Kinder immer gut aufgehoben. Die Arbeit in der Pflege im Akutspital, in der Spitex, in der Rehabilitation war mir stets ein guter Ausgleich zu den Aufgaben in der Familie. Unsere Kinder sind herangewachsen und nun bietet mir meine Familie den perfekten Ausgleich zu meiner Arbeit. Ich habe eine Weiterbildung in Palliativ-Pflege abgeschlossen und durfte darin einige Jahre Erfahrung sammeln. Hauptberuflich bin ich nun im LUKS auf einer ambulanten Station tätig. Die Begleitung und Betreuung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, das Leben zu bejahen und den Tod als Teil des Lebens zu akzeptieren. Das Teilzeitpensum bei Belorma gibt mir die Möglichkeit, auch hier in einem wertschätzenden, achtsamen Team zu arbeiten.

Monika Stirnimann
«Eines ist für mich immer im Mittelpunkt: mich mit und für Menschen zu engagieren.»
Zu 60% bin ich als Pflegefachfrau im Spital Wolhusen, Tagesklinik tätig. Meinen lang gehegten Wunsch Fahrradmechanikerin zu werden, habe ich damals 45jährig umgesetzt. Diesen Beruf übte ich in einem Kleinpensum ein paar Jahre aus. Heute ist das Flicken und Mechen an Velos mein grosses Hobby. Als Chauffeuse bei der Rottal Auto AG bin ich seit nun 25 Jahren ebenfalls mit grosser Freude in einem Kleinpensum tätig. Ich bin ein neugieriger und interessierter Mensch. Dies ist wohl mein Motor, der mich immer wieder für Neues und Spannendes antreibt. Eines ist immer im Mittelpunkt: mich mit und für Menschen zu engagieren.
Meine Motivation bei Belorma mit zu wirken, ist einerseits die Faszination, dass die zwei Gründerinnen es gewagt haben, ihrem Herz zu folgen und andererseits, unterstützender Teil dieser feinfühligen Aufgabe zu sein.