Endlichkeit – Sie betrifft uns alle

Ein voller Raum, mit Menschen, die gespannt sind, was sie hören werden.

Grosse Freude meinerseits, so vielen guten Abend zu sagen, zu danken, dass alle sich Zeit genommen haben, sich dem Thema «Ende des Lebens, der Endlichkeit, dem «Gwunder» vom Lebensbrief zu öffnen.

Herzlich willkommen Doris Büchel, über 21/2 Stunden aus dem liechtensteinischen Triesenberg nach Buttisholz gereist!

Mit einem Strahlen im Gesicht und lockerem Auftreten zieht sie uns alle beim Erzählen an ihre Lippen, in Gefesseltsein durch die packenden Worte.

Es fliesst, wenn man es lässt… Dieser Satz flog ihr zu, als sie in ihrem Leben an einem Tiefpunkt war. Eigentlich etwas, das ich doch auch weiss. Doch es zu wissen und es auch wirklich tun, das Fliessenlassen sind zwei Paar Schuhe.

Irgendwann im Leben das Weinen nicht stoppen können, die Perspektive für sich suchen müssen, kennen wir alle. Sicher viele, wenn wir ehrlich zu uns sind.

Doris Büchel hat daraus ihre «Leidenschaft» entdeckt: Lebensbriefe schreiben für Menschen, die dem Sterben in die Augen schauen, über die Wichtigkeit unserer letzten, aller betreffenden Lebensaufgabe zu schreiben, reden, begleiten; nämlich sich Zeit nehmen, Raum geben für Gedanken, Form des Abschieds aussprechen, vorbereiten.

Mit grossem Engagement setzt sich Doris Büchel für die Wichtigkeit der Präsenz der letzten Aufgabe aller ein: sterben. Für das Schreiben der Lebensbriefe erhält Doris Büchel Auftrag von Fachleuten wie vom Hospiz, von Hausärzten oder Palliativstationen, Ärzten von Spitälern usw.  Darüber und von Eindrücklichem mehr erzählt sie nochmals am

Mittwoch, 23. September 2026, 19 Uhr in Root und in ihrem Buch «Wie lange ist nie mehr»

Nicht verpassen!

 

Madlen Heer

 

Doris Buechel