Zusammen mit der Bibliothek Root und Belorma – die Bestatterinnen wurden Brigitte und Heiri Trümpy-Birkeland zu der Lesung aus dem Buch „Sternenkind – wie Till seinen Himmel fand“ eingeladen. Die berührenden Passagen aus dem Buch und vorallem die persönlichen Erzählungen von Brigitte Trümpy liessen alle Zuhörenden mitempfinden. Mit Musik und Gesang untermalte Heiri die geschilderten Ereignisse ergreifend.

Brigitte und Heiri Trümpy-Birkeland mussten von ihrem Enkel Tim Abschied nehmen. Das Buch zu schreiben half Brigitte, das Unvorstellbare zu akzeptieren. Es ist eine unendlich traurige aber auch wunderschöne und lebensbejahende Geschichte entstanden. Der Abend war für fast 50 Personen ein wunderbares Geschenk, um zu erfahren, dass aus Abschied, Tod und Trauer Lichtblicke entstehen können, die einem Mut schenken und neue Wege weisen. Es entstand „herzensbilder.ch“, „sternentaler.ch“ und „sternenkind-grosseltern.ch“. Wertvolle und unterstützende Angebote für Familien, die von einem Kind Abschied nehmen müssen.


Mit der Vielfalt der Rosen stellten an den beiden Rosenabenden die Gäste einzigartige, wunderschöne Rosengestecke her. Zufrieden und beschenkt gingen alle an diesen Abenden nach Hause. Ein liebes „Danke“ unsererseits für die schönen Abende.


Agnes Bossert-Iseli, Langnau ist ausgebildete Trauerbegleiterin. Mit ihren breiten Lebenserfahrungen hat sie einen grossen Schatz an Wissen und Kompetenzen in ihrem Rucksack. Durch ihre eigenen Lebensgeschichten lernte sie, dass Trauer und Abschied ernst zu nehmen sind. Auch wenn man erst später im Leben beginnt, wahrzunehmen was frühere Abschiede auslösten und hinterliessen, lohnt sich das Hinschauen.

Spannend und mitreissend erzählte Frau Bossert von der Trauer im Alltag, von Formen der Trauer, von den je ganz verschiedenen Formen und Dauer von Trauer und deren Prozessen. Wir durften erfahren, dass Austausch in Gruppen, ein Trauercafé eine heilsame Begegnungsform ist. Jeder Mensch sucht für sich die ganz eigene Form, mit seinen Abschieden umzugehen. In der Diskussion wurde der Wunsch wach, auch in Buttisholz und Umgebung eine Form eines Treffens für Trauernde zu finden. Wichtig ist, dass diese Treffen von einer Fachperson geführt werden. Wer weiss, was entstehen wird!

Mit grossem Applaus bedankten sich die Anwesenden für den informativen und eindrücklichen Abend.


Mit grossem Interesse, über 20 Personen waren anwesend, führte Frau Ursula Bättig-Suter, Buttisholz in die Kunst, den Sinn, das Wirksame des Räucherns ein. Die Anwesenden liessen sich das Handwerk vormachen und waren mit vielen Fragen aktiv mit dabei.

Frau Bättig führt als dipl. Naturheilpraktikerin in Buttisholz eine eigene Praxis. Räuchern ist ein Handwerk, das sie auch in ihrer täglichen Arbeit anwendet. Sie zeigte uns mit vielen praktischen Hinweisen, dass Räuchern leicht angewendet wird. Haben wir doch sehr viele Räuchermaterialien im eigenen Garten oder im Haushalt: Rosmarin, Thymian, Lavendel, Orangenschale usw. haben je eine andere Wirkung. Mit den lehrreichen Unterlagen können wir nun alle daheim eine eigene Mischung für das Räuchern zusammenstellen und ausprobieren.

Herzlichen Dank, Ursula!


Am 21. Januar 2016 wurden wir vom „aktuellen Sempach“ eingeladen, über unseren Alltag als Bestatterinnen zu berichten.

Im Bürgersaal des Rathauses durften wir überwältigend viele Interessierte begrüssen. Lesen Sie mehr im beigefügten Artikel der SempacherWoche vom 29.01.2016.