Unser Rosengarten ist zur selben Zeit wie Belorma entstanden. Gewachsen, gehegt und gepflegt jedes Jahr,   ein besonderer Ort, ein Juwel – wie Belorma….. 

Die Rosen schenken durch ihre Farben und Düfte allen, die sie erhalten, grosse Freude.

Im Juni werden wir reich mit Blüten beschenkt. Gerne haben wir deshalb zum Rosen Gestecke machen eingeladen. Freude weiterschenken ist wunderbar!!!

In Buttisholz, wie in Root nahmen 2 bis 4 Personen teil.

Schaut – diese Kunstwerke sind an den Abenden entstanden – reich beschenkt und stolz auf das Gelungene gingen alle mit einzigartigem Blumengestecken nach Hause!

 

 

Wir werden wieder dazu einladen!

 


An verschiedenen Vor- und Nachmittagen durften wir mit den Mitarbeitenden von zwei Wohngruppen der SSBL, eine Schulung durchführen. Zu den Themen Sterbephase, Abschied nehmen, Pflege der verstorbenen Person, Kommunikation, eigene Endlichkeit konnten wir Inputs geben, wir haben zusammen diskutiert, es wurden viele Fragen gestellt. In diesen Momenten zeigt sich immer wieder, dass auch betreuende, pflegende Mitarbeiter/Innen sehr froh sind, um diese wichtige Weiterbildung. Wir als Bestatterinnen sehen unsere Aufgabe darin, möglichst wertvolle Informationen weiter zu geben, zu unterstützen und einen gegenseitigen Austausch zu ermöglichen. Es sind immer sehr bereichernde Begegnungen, dafür sind wir dankbar.

 

 



Für den 19. März 2019 wurden wir vom Frauenverein Schötz ins Pfarreiheim eingeladen. Über unsere Tätigkeit als Bestatterinnen berichten, dem Thema Endlichkeit, Sterben, Tod und Abschied ein Gesicht geben, war unsere Aufgabe.

Seit der Gründung von Belorma ist es ein Teil unseres Engagements, diese, teilweise schwierigen Gedanken in Wort zu kleiden, ihnen Raum zu verschaffen. Es dürfen an diesem Abend Fragen und  eigene Erfahrungen eingebracht werden. Wir sind offen für das, was entsteht, auch offen für Überraschungen. Der Vorstand des Frauenvereins hat mit 30, höchstens vierzig Personen gerechnet. Wir durften über sechzig Personen, bunt gemischt, begrüssen.

Die Übergänge zu den Themenbereichen wurden von Clownin Monika Stirnimann eindrücklich und nachvollziehbar in Szene gesetzt: gehetzt im Alltag, immer Hü und plötzlich ist alles anders; Die Traurigkeit und Stille, die Erinnerungen, wenn ein geliebter Mensch nicht mehr da ist; Wie stelle ich es mir vor, wenn ich auf meine letzte Reise gehe, was möchte ich unbedingt dabei haben.

Das Publikum lauschte konzentriert den Erzählungen der beiden Referentinnen und konnte viele Fragen stellen. Auch danach, beim gemütlichen Kaffee mit Kuchen waren noch viele in regem  Austausch miteinander. Für uns war es ein sehr eindrücklicher, gehaltvoller Abend! Von Herzen Dankeschön!


Beim, von mir begleiteten, speziellem Kafiträff, steht die persönliche Trauer im Vordergrund, egal wie weit sie zurück liegt. Ein äusserer Rahmen schafft ein Gefühl von Willkommen – und Gehalten – sein. Trauernde Menschen finden hier ein offenes Ohr, sie dürfen ihren Gefühlen Raum geben und treffen Menschen, die auf einem ähnlichen Weg sind. Ein Impulsgedanke seitens der Leitung und der Austausch mit anderen Betroffenen kann Mut machen und ermöglicht oft einen neuen Blickwinkel auf das Leben.

Wenn Sie kommen, dann werden Sie herzlich begrüsst. Sie haben Zeit, anzukommen, sich in den Räumlichkeiten umzuschauen und ein erstes Getränk zu sich zu nehmen. In einer gemeinsamen Austauschrunde denken wir über ein bestimmtes Thema nach, welches vielen Trauernden vertraut ist.

Bei den letzten Kafiträffs haben wir uns darüber ausgetauscht, wie wir mit Erinnerungen umgehen können, was uns hilft, wenn wir uns innerlich kalt und starr fühlen oder wie wir mit den verschiedenen Gefühlen umgehen möchten. Einige Teilnehmer erzählen gerne von ihren Erfahrungen, andere hören einfach nur zu. Immer hat die eigene Geschichte Platz in der Runde.

Im Anschluss an die Austauschrunde trinken wir gemeinsam einen Kaffee oder Tee und stärken uns mit frischem Brot oder Kuchen für den Heimweg. Dieses gesellige Miteinander stärkt das Gefühl, dass wir nicht alleine durch die Trauer gehen müssen und ermöglicht zudem, neue Kontakte zu knüpfen.

Der Kafiträff im Belorma ist für alle offen, unabhängig von Religion, Wertehaltung und momentaner Situation. Es hat auch immer Platz für Fragen oder Anregungen. Sie brauchen sich nicht anzumelden. Auch kostet der Kafiträff nichts – wer möchte, darf einen Unkostenbeitrag ins Kässeli legen.

Vielleicht möchten Sie bei einem der nächsten Kafitäffs gerne mit dabei sein. Die Daten sind auf der Homepage ersichtlich.

Wir freuen uns auf Sie!

Herzlich!

Simone Kuhn, Trauerbegleiterin

 


Bei Hudelwetter trafen wir uns alle in Luzern und machten uns auf den Weg zur Reuss bei der St. Karlibrücke. Wo gehen wir wohl hin, fragten sich alle. Und als wir uns bei Herrn Emmenegger in weisse Schürzen, Kopf- und Schuhbedeckung einpacken mussten, staunten die Belorma Frauen nicht schlecht. Mitten in der Stadt Luzern steht ein uraltes, noch immer professionell betriebenes Käselager: Sbrinz.

Es war richtig spannend und aufschlussreich, was uns der Herzkäser alles zu berichten hatte.

Eines ist klar: wir kaufen keinen Parmesan, Grano Padano, sondern nur noch Sbrinz wird in unseren Küchen Einzug halten. Der ist fein und kommt aus 26 Käsereien in der Innerschweiz!

 

Danach ging es zum Nachtessen und plaudern, austauschen und geniessen.

Es sassen 11 Frauen am Tisch – wir sind zu einem grossen, uns wertvollen und einzigartigem Team gewachsen. Belorma wird von allen Frauen, egal in welcher Intensität sie mitwirken, mit grossem Herz gelebt! Vielen Dank euch allen!


Lyrik lauschen, in Gedanken den Worten nachgehen, eintauchen in die Bilder, die entstehen.

So führte SilviaAnna Gut die 10 Anwesenden mit ihren Poesieworten in die eigene Welt und Erinnerungen. Nach drei  Gedichten zu je einem Thema vertiefte die ruhige Musik die Gedankenreise.

Für Belorma schrieb SilviaAnna ein Geschenkgedicht, das wir hier gerne weitergeben.

bin bote

ein erde engel

lachend leidend in

lichtundlust

ortlose

rucharufe aus

mondsternenmund

Alpha et omega

 

Vielen Dank, SilviaAnna, für den bereichernden, stimmigen Abend.

 

 


Sicher 20 Frauen und ein Mann fanden am Mittwochabend den Weg zu Belorma. Als erstes wollten alle die kunterbunt stehenden Stühle gerade richten. Nein, nein, schön so lassen und sich setzen, leitete Silvia Buob die Teilnehmenden an.

Ist es auch bequem so? Die einen sassen direkt vor der Wand, die anderen Rücken an Rücken oder sonst irgendwie quer im Raum.

In ihrem Leben trifft Silvia Buob immer wieder auf Ungeordnetes, das sie auffordert(E), damit zurecht zu kommen. Sie verteilte Haarschnälleli mit roter Schlaufe. Wenn wir uns während dem Abend mit dem was sie erzählt verbunden fühlten, unsere innere Stimme sagte: das kenne ich, so ist es mir auch schon ergangen, dann sollten wir uns das Spängeli ins Haar stecken.

Silvia erhält ihre Geschichten geschenkt, alle, wenn sie in der Natur unterwegs ist. Sie fallen ihr zu. Vertrauen haben, sich zutrauen, Dankbar sein, Freundschaften pflegen, lernen aus den schwierigen Momenten im Leben, Sehnsucht zu Fähigkeiten werden lassen, die Herzenswärme spüren und verschenken – das waren einige ihrer lebendigen Botschaften.

In den drei Büchern, die nicht nur für Kinderohren und Augen gemacht sind, berührt sie die Seelen.

Der Abend war fesselnd, lebendig und voller Energie – vielen Dank dir Silvia, vielen Dank dem Biblio-Team Root, vielen Dank allen, die sich Zeit zum Zuhören nahmen.

 

 


Auch in diesem Jahr haben wir am 31. Oktober in Root und am 09. November in Buttisholz unsere Erinnerungsabende durchgeführt. Wir haben alle Familien zu diesem Abend eingeladen, die wir ein Jahr zurück, beim Abschied nehmen eines lieben Verstorben, begleitet haben.

Miteinander waren wir im Austausch, in Gedanken, am erzählen und zuhören, am wirken und gestalten. Mit den Händen etwas Tun können, nochmals erlebte Geschichten, Erinnerungen teilen sind eine wunderbare Möglichkeit Trost und auch Stärke zu erfahren. Am Schluss standen wir staunend und fasziniert vor all diesen Kerzen „Kunstwerken“ und waren sehr berührt, diese Vielfalt, Liebe und Wertschätzung zu sehen.

Wir wünschen Allen, dass sie vom wärmenden Licht begleitet sind.


Nach einem wunderbaren Sonnenuntergang erwartete uns an diesem Herbstabend ein Raum, reich an Frauen mit ihren eigenen Erfahrungen mit Farbe, und auch ein Raum mit vielfältiger Inspiration zum Thema.

Die Lichtfarben sind uns im Universum, in der Natur, wie auch in unserem Körper zur Unterstützung geschenkt. In „Zeiten der Dunkelheit“, an Wendepunkten spielen sie eine besondere Rolle. Das Bewusstsein, wie wir diesen Reichtum im Alltag nutzen können, hat uns Rita Jung aus Ruswil durch unser eigenes Erfahren mit Malen und ihre anschaulichen Erklärungen geweckt.

So konnten wir gleichzeitig einen Blick auf ihre Tätigkeit als Kunsttherapeutin werfen. Das eigene Tun und sich mit den Händen den Farben zu widmen hilft, dass wir mit unseren Gefühlen und Themen kreativ einen Weg finden können.

Die entspannte Atmosphäre beim anschliessenden Zusammensein zeigte, dass Farben Licht in herausfordernde Situationen des Lebens bringen können.

Rita Jung begleitet auch Menschen mit Zeremonien an Lebensübergängen, in unserem Zusammenhang sind das freie Abschiedsfeiern. Näheres ist unter www.rituale-und-kunst.ch ersichtlich.