Gemeinsam luden Belorma und das Bibliothekteam Buttisholz zur «Lesung und mehr» mit Evi Ketterer ein. Am Montagabend, 26. Oktober 2020, trafen sich in Buttisholz 37 interessierte Personen, wegen Corona alle mit Mundschutz und genügend Abstand.

Evi Ketterer stellte im Nu wieder Nähe her, indem sie eine erste berührende Geschichte aus ihrem Buch «Geschichten intimer Beziehungen» las.

Dann wagte Evi eine Innenschau, indem sie gezielte Fragen stellte: «Wo möchte Ich sein, bei meinem persönlichen Abschied?», «Zu welchen Dingen möchte ich noch Klarheit schaffen vor meinem Abschied?», «Was möchte Ich, dass von mir in Erinnerung bleibt?»

 

Es folgte eine zweite Geschichte, welche mitten aus dem Leben erzählt. Hier wurde klar ersichtlich, dass jeder Mensch einzigartig ist, auch im Sterben. Sterben gehört zum Leben.

Nochmals regte die Palliativ-Care-Fachfrau alle Anwesenden an, über das eigene Leben und Sterben konkret nachzudenken und was das heisst im Jetzt. «Mit welcher Geisteshaltung wollen Sie aus dem Leben scheiden und dem Tod begegnen?», «Was wünschen Sie sich und anderen Menschen für das Sterben?»

Herzlichen Dank Evi für diese wertvolle, anregende «Lesung und mehr»!                                                                Cornelia Arnold

 



Am Abend des 20.09.2020, trafen sich 15 Personen bei Belorma in Root. Gespannt darauf, was die Referentin über ihre Geschichte, das Töpfern und wie alles kam, zu erzählen weiss.

 

Fabienne Anderhub-Burri bewirtschaftet zusammen mit ihrer Familie den Waldbruderhof  oberhalb von Hohenrain. Das Töpfern ist ihre Leidenschaft. Schon länger bietet sie Kurse an, aber auch spezielle Polterabende, verbunden mit etwas Schönem töpfern und gemütlichem Apéro.

 

Mit einer Anfrage einer ehemaligen Kursteilnehmerin, eine Urne für ihre verstorbene Mutter zu töpfern, beginnt die spannende Entstehungsgeschichte vom Waldbruderwerk. Berührend erzählt sie uns von diesem einschneidenden Erlebnis.

 

Heute ist Fabienne tief verbunden mit ihrer Leidenschaft: Schönes entstehen zu lassen für den Abschied. Vergängliche Urnen für eine Beisetzung im oder am Wasser, Ton Urnen nach eigenen Wünschen und Vorstellungen, Seelenschmuck, Erinnerungsherzen……..

 

Sie erfahren mehr unter der Homepage: www.waldbruder-werk.com    www.seelen-schmuck.com

 

Liebe Fabienne, vielen Dank für dein Erzählen! Es war ein wunderbarer Abend!

                                


Um 7 Uhr in der Früh trafen sich alle neun Frauen von Belorma auf dem Gleis 6 in Luzern. Das Ziel der Reise war die gemütliche Bar Dimensione in Winterthur.

An diesem Sonntagmorgen fand im stimmungsvollen Gesprächsraum das «Café Goodbye» statt, zum Thema «auf den Tod zugehen – was wir von Sterbenden lernen können». Die Einstiegsreferenten und Organisatoren des Café Goodbye, Carla Soldato (Erwachsenenbildnerin und Supervisorin) und Wolfgang Wiegand (Theologe, Coach, Autor) führten behutsam zum Thema.

Dr. Marie-Theres Habermacher, Verantwortliche Spiritual Care Hospiz Zentralschweiz, erzählte als Referentin sehr praxisorientiert, was sie von Sterbenden gelernt hat und in ihren Alltag zu integrieren versucht. Der anschliessende Erfahrungsaustausch, die Ängste und Wünsche unter den Gästen wurden von Wolfgang mit sehr viel Gefühl moderiert.

«Erweise dich als Schale, nicht als Kanal. Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss, wird sie zur See. Die Schale schämt sich nicht, nicht überströmender zu sein als die Quelle… Du tue das Gleiche!» Verfasser: Bernhard von Clairvaux (1090 – 1153)

Nach diesem anregenden Vormittag genossen wir im lauschigen Altstadt-Garten des Restaurants «Punto e Pasta» ein wunderbares Mittagessen bei den Zwillingsbrüder Robert und Norbert mit Team. Sie verwöhnten uns nicht nur kulinarisch: Robert mit seinen Zaubertricks liess uns staunen, lachen, rätseln und bereitete uns wahrhaft zauberhafte Momente!

Zum Ausklang des Belorma-Sonntagsausflugs schlenderten wir gemütlich durch die herbstlichen Gassen von Winterthur und reisten mit dem Zug zurück in die Innerschweiz.

Ein riesengrosses Dankeschön an Madlen und Barbara, welche uns diesen ganz besonderen Tag schenkten. Es war eine wunderbare Reise!

 

Cornelia

 


Etwas mehr als 20 Frauen haben sich an zwei  Abenden  Zeit genommen. Einmal war Barbara Egli in Buttisholz, das zweite Mal in Root zu Gast!

Alle gingen bereichert und mit nachsinnenden Gedanken zu den eigenen Stärken in sich, nach Hause.

 

Barbara Egli erzählte uns wer sie ist, wie sie zum Trockenfilzen kam und weshalb sie keine Stangenware mehr macht.

Sie hat auf ihre Intuition gehört und stellt heute auf Bestellung ganz persönliche Seelenengel her.

 

Das besondere an diesen Abenden ist die Fülle an Erfahrung, Wissen, Engagement, Fertigkeiten und Austausch von allen, die dabei sind. Diese Kraft und Vielseitigkeit aller BesucherInnen zu spüren ist so ansteckend und Freude pur!

Vielen Dank für diesen tollen Abend!


An zwei Abenden im letzten Jahr hat uns Frau Edith Häller-Schnyder, Energietherapeutin aus Ruswil, sehr eindrücklich über ihr Wirken, ihre Überzeugung, über ihren Weg zum Glücklich Sein erzählt. Spannend war es zu erfahren, wir wir unsere Wahrnehmung für Körper und Seele schärfen können. Eigentlich spricht unser Körper mit uns, wir müssten nur zuhören.

Vielen Dank für die tollen Inputs, Gedanken und den regen Austausch!

 


Der ganze Raum hat nach Hobelspänen, frischem Holz gerochen. Wunderbar dekoriert und gestaltet war unser Büro bereit für interessierte ZuhörerInnen. Baumstämme, Nussbaumpflanzen, Holzherzen in Bearbeitung, Fotos und verschiedene Holzspäne zum Riechen und Herauszufinden, zu welchem Holz sie gehören. Schade kamen die spannenden Erzählungen einer grossen Herzenssache und Leidenschaft nicht einem grösseren Publikum zu teil.

Sibylle erzählte uns, wie sie selber zu der Leidenschaft Holz kam. Sie schenkte uns auch den Mut, unsere Herzenssache zu hören und diese zu leben. Sie zeigte uns, dass Leidenschaft für etwas viel Gewinn abwirft, nicht mit Franken und Münzen, sondern mit Zufriedenheit, Dankbarkeit, etwas weitergeben zu können. Mit der Natur, dem Baum respektvoll und würdevoll umzugehen, war ebenso eine wohltuende Weisheit. Sibylle verglich das Werden eines Baumes mit dem Werden eines Menschen, das Sterben eines Baumes, mit dem Sterben eines Menschen.

Wir durften wieder einen reich beschenkten Abend erleben.

Unsere Anlässe, Abende ein- bis zweimal im Jahr, organisieren wir genau aus dieser Überzeugung: Leidenschaft, Wissen und Erfahrung teilen, mitteilen lässt alle beschenkt nach Hause gehen, hinterlässt Spuren für unseren Alltag,

Wir freuen uns, wenn Du/Sie das nächste Mal mit dabei sind. Es lohnt sich!


Ein Gesprächsraum, in dem man sich über Tod, Abschied, Sterben, Ängste und Wünsche austauschen kann. Ein Kaffee mit wertvollen Gesprächen.

 

Diese Treffen haben Wolfgang Weigand, Theologe und Erwachsenbildner und Carla Soldato, Erwachsenenbildnerin und Supervisorin ins Leben gerufen. Viermal pro Jahr laden sie in den Lokalitäten der Bar Dimensione, Winterthur zu spannenden Auseinandersetzungen mit verschiedenen Referentinnen und Referenten ein.

Belorma wurde am 15. September 2019 eingeladen, zu erzählen warum das „Wie“ des Abschiedes so wichtig ist.

Gespannt und auch etwas nervös reisten wir also mit dem Zug diesem Abenteuer entgegen. Was und wer erwarten uns? Wie viele Personen hören zu? Wie kommt das, was wir zu erzählen haben, an? Mitten durch die Altstadt, hin zur Neustadtgasse 25, traten wir in ein gemütliches Lokal ein.

Eine Bar, ein paar Tische mit Stühlen, mit herzlichem Empfang der Veranstalter. Es kamen bis zu 30 Personen, meist solche, die an allen Daten des Café Goodbye teilnehmen, aber auch einige, die das erste Mal da waren.

Wir erzählten von unserer Philosophie, von uns als Belorma-Frauen, von Erfahrungen, von Möglichkeiten, die man beim Versterben eines Menschen hat, von dem Wie, von den Angeboten an Bestattungs- und Abschiedsformen………. Und wir standen einen Morgen lang einem sehr interessierten, offenen Publikum gegenüber. Spannende Fragen tauchten auf, eigene Erfahrungen wurden präsent und vieles konnte angesprochen und ausgetauscht werden.

„Danke für diese wertwollten Ausführungen“ und „Ich nehme viel Wertvolles mit nach Hause“, um einige der spontanen Rückmeldungen zu nennen.

 

Und wir reisten reich beschenkt mit dem Zug wieder heimwärts. Wie wichtig sind doch diese Räume, die Offenheit ermöglichen, Fragen zulassen, Austausch ermöglichen.

 

Liebe Carla, lieber Wolfgang – herzlichen Dank für die Einladung.


Unser Rosengarten ist zur selben Zeit wie Belorma entstanden. Gewachsen, gehegt und gepflegt jedes Jahr,   ein besonderer Ort, ein Juwel – wie Belorma….. 

Die Rosen schenken durch ihre Farben und Düfte allen, die sie erhalten, grosse Freude.

Im Juni werden wir reich mit Blüten beschenkt. Gerne haben wir deshalb zum Rosen Gestecke machen eingeladen. Freude weiterschenken ist wunderbar!!!

In Buttisholz, wie in Root nahmen 2 bis 4 Personen teil.

Schaut – diese Kunstwerke sind an den Abenden entstanden – reich beschenkt und stolz auf das Gelungene gingen alle mit einzigartigem Blumengestecken nach Hause!

 

 

Wir werden wieder dazu einladen!

 


An verschiedenen Vor- und Nachmittagen durften wir mit den Mitarbeitenden von zwei Wohngruppen der SSBL, eine Schulung durchführen. Zu den Themen Sterbephase, Abschied nehmen, Pflege der verstorbenen Person, Kommunikation, eigene Endlichkeit konnten wir Inputs geben, wir haben zusammen diskutiert, es wurden viele Fragen gestellt. In diesen Momenten zeigt sich immer wieder, dass auch betreuende, pflegende Mitarbeiter/Innen sehr froh sind, um diese wichtige Weiterbildung. Wir als Bestatterinnen sehen unsere Aufgabe darin, möglichst wertvolle Informationen weiter zu geben, zu unterstützen und einen gegenseitigen Austausch zu ermöglichen. Es sind immer sehr bereichernde Begegnungen, dafür sind wir dankbar.