Sicher 20 Frauen und ein Mann fanden am Mittwochabend den Weg zu Belorma. Als erstes wollten alle die kunterbunt stehenden Stühle gerade richten. Nein, nein, schön so lassen und sich setzen, leitete Silvia Buob die Teilnehmenden an.

Ist es auch bequem so? Die einen sassen direkt vor der Wand, die anderen Rücken an Rücken oder sonst irgendwie quer im Raum.

In ihrem Leben trifft Silvia Buob immer wieder auf Ungeordnetes, das sie auffordert(E), damit zurecht zu kommen. Sie verteilte Haarschnälleli mit roter Schlaufe. Wenn wir uns während dem Abend mit dem was sie erzählt verbunden fühlten, unsere innere Stimme sagte: das kenne ich, so ist es mir auch schon ergangen, dann sollten wir uns das Spängeli ins Haar stecken.

Silvia erhält ihre Geschichten geschenkt, alle, wenn sie in der Natur unterwegs ist. Sie fallen ihr zu. Vertrauen haben, sich zutrauen, Dankbar sein, Freundschaften pflegen, lernen aus den schwierigen Momenten im Leben, Sehnsucht zu Fähigkeiten werden lassen, die Herzenswärme spüren und verschenken – das waren einige ihrer lebendigen Botschaften.

In den drei Büchern, die nicht nur für Kinderohren und Augen gemacht sind, berührt sie die Seelen.

Der Abend war fesselnd, lebendig und voller Energie – vielen Dank dir Silvia, vielen Dank dem Biblio-Team Root, vielen Dank allen, die sich Zeit zum Zuhören nahmen.

 

 


Auch in diesem Jahr haben wir am 31. Oktober in Root und am 09. November in Buttisholz unsere Erinnerungsabende durchgeführt. Wir haben alle Familien zu diesem Abend eingeladen, die wir ein Jahr zurück, beim Abschied nehmen eines lieben Verstorben, begleitet haben.

Miteinander waren wir im Austausch, in Gedanken, am erzählen und zuhören, am wirken und gestalten. Mit den Händen etwas Tun können, nochmals erlebte Geschichten, Erinnerungen teilen sind eine wunderbare Möglichkeit Trost und auch Stärke zu erfahren. Am Schluss standen wir staunend und fasziniert vor all diesen Kerzen „Kunstwerken“ und waren sehr berührt, diese Vielfalt, Liebe und Wertschätzung zu sehen.

Wir wünschen Allen, dass sie vom wärmenden Licht begleitet sind.


Nach einem wunderbaren Sonnenuntergang erwartete uns an diesem Herbstabend ein Raum, reich an Frauen mit ihren eigenen Erfahrungen mit Farbe, und auch ein Raum mit vielfältiger Inspiration zum Thema.

Die Lichtfarben sind uns im Universum, in der Natur, wie auch in unserem Körper zur Unterstützung geschenkt. In „Zeiten der Dunkelheit“, an Wendepunkten spielen sie eine besondere Rolle. Das Bewusstsein, wie wir diesen Reichtum im Alltag nutzen können, hat uns Rita Jung aus Ruswil durch unser eigenes Erfahren mit Malen und ihre anschaulichen Erklärungen geweckt.

So konnten wir gleichzeitig einen Blick auf ihre Tätigkeit als Kunsttherapeutin werfen. Das eigene Tun und sich mit den Händen den Farben zu widmen hilft, dass wir mit unseren Gefühlen und Themen kreativ einen Weg finden können.

Die entspannte Atmosphäre beim anschliessenden Zusammensein zeigte, dass Farben Licht in herausfordernde Situationen des Lebens bringen können.

Rita Jung begleitet auch Menschen mit Zeremonien an Lebensübergängen, in unserem Zusammenhang sind das freie Abschiedsfeiern. Näheres ist unter www.rituale-und-kunst.ch ersichtlich.


Am 11. Oktober 2018 durften wir in der Hirslanden Klinik St. Anna, Luzern, für eines der Pflegeteams und den Seelsorger/Innen ein Schulungsreferat halten. Wir haben uns mit den Themen:

Sterben und Tod im Pflegealltag

Worte finden, Angehörigen begegnen

Praktische Pflege einer verstorbenen Person

auseinandergesetzt. Es war ein spannender Nachmittag mit grossem Interesse der Teilnehmenden. Wir durften einige unterstützende Anregungen machen, die Wertschätzung und Achtung für die Verstorbenen und ihre Angehörigen war sehr gut spürbar.

Sterben und Tod, auch im Klinikalltag immer wieder erlebte Momente. Zeit haben, der Trauer Raum geben, Ruhe und Stille finden. Möglichkeiten schaffen, mit friedlichem Bild Abschied nehmen zu können. Das sind ganz wichtige, erste Schritte der Trauerverarbeitung.

Gemeinsam haben wir diskutiert, ausgetauscht und wir konnten viele Fragen klären.

Herzlichen Dank für das Willkommen sein!

 

 


An zwei Abenden, im März und im April durften wir mit Ritualbegleiterin und Lebensgeschichtensammlerin Frau Margrith Kottmann-Wolfisberg, Ohmstal,jeweils ein wohltuendes Ritual erfahren. Margrith hat uns von ihren Kraftorten, vor allem dem Wald erzählt, was kann uns Mut machen und Vertrauen schenken. Mit viel  Begeisterung und Herzwärme hat sie uns den Reichtum der Mutter Erde mit all ihren Farben und Düften näher gebracht.

Wir alle durften miteinander eine Räuchermischung herstellen und Glückskleesamen pflanzen. Reich beschenkt, im herzlichen Miteinander und in Vorfreude auf das Erwachen und Erblühen der Natur sind wir dankbar für diesen schönen Abend nach Hause gegangen.


Im März 2018 hat Simone Kuhn, Sterbe-und Trauerbegleiterin mit eigener Praxis in Root, unsere besonderen Begegnungskaffees mit ihrem Dasein bereichert. An beiden Standorten, in Root, wie in Buttisholz hat ein reger Austausch über die Themen der Trauer, Verlust, das „Sterben und dann?“ statt gefunden. Es wurden Fragen gestellt, Meinungen und Erlebnisse geteilt, aber auch herzhaft gelacht. Und natürlich, Kaffee und Kuchen durften auch nicht fehlen.

Wir bedanken uns bei Simone Kuhn, für die sehr einfühlsamen und wertschätzenden Begleitungen.

Gerne werden wir diese beiden Angebote im Herbst wiederholen. Vielleicht sind Sie ja dann auch dabei, wir freuen uns!

Dienstag, 02. Oktober 2018 14 – 16 Uhr in Root

Freitag,   05. Oktober 2018  09 – 11 Uhr in Buttisholz, jeweils in unseren Räumlichkeiten.


Am 25. April haben wir Belorma Frauen, begleitet von vier weiteren, interessierten Personen, dem Krematorium in Luzern einen Besuch abgestattet. Herr Roland Zurkirch, Leiter des Krematoriums in Luzern hat uns mit viel Wissen und Erfahrungen durch sein Aufgabengebiet geführt. Neugierig und gespannt haben wir seinen Erklärungen gelauscht und viele Fragen von unserer Seite wusste er geduldig zu beantworten. Wir haben zum Beispiel erfahren, dass auch bei der Kremation und mit der ganzen Filtration der Abluft immer noch Abfallstoffe übrig bleiben.

Bei Kaffe und Kuchen im Blumenland der Gärtnerei Heini, liessen wir diesen interessanten Nachmittag gemütlich ausklingen!


In der Fastenzeit lud Erika Helfenstein zu einem ruhigen und besinnlichen Märchenabend ein. Als Märchenerzählerin kennt sie überlieferte Geschichten aus vielen Ländern. Die Kraft und Fülle der Märchen konnte sie uns an diesem Abend mitgeben. Mit Flötenspiel und Windlicht durften wir mit unseren eigenen Gedanken zwischen den Geschichten dem Gehörten nachsinnen.

Eindrücklich wie Erika ohne irgendwelche Handzettel frei die Märchen wiedergeben kann. Es war ein sehr schöner Abend.


Im Büro Belorma in Root trafen sich ca. 25 Frauen zu einer Klangerfahrung. Verena Rosa Ineichen ist Musikpädagogin und Klangtherapeutin und bietet in ihren Räumen Klangmassagen an. In kleinen Abschnitten der Einführung über die Bedeutung und Wirkung von Klängen, durften alle Anwesenden jeweils mit den verschiedenen Klangschalen eigene Erfahrungen machen. Der Höhepunkt war die abschliessende Klangreise, die alle Anwesenden mit in ihren Bann zogen.

Unter www.licht-klang.ch finden Sie genaueres zu den Angeboten von Verena Rosa.

Wir alle genossen diesen Abend sehr.